Netzwerk Flächensicherung

Was wir tun

Wer wir sind

Vorstellungstext

Das Netzwerk Flächensicherung ist ein Bündnis von Initiativen und Einzelpersonen, die in Deutschland Flächen für eine ökologische, regionale und bäuerliche Bewirtschaftung sichern. Uns eint der Ansatz, die Frage des Eigentums von Grund und Boden in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Durch die Sicherung von Landwirtschaftsflächen tragen wir dazu bei, dass Boden dauerhaft einer agrarindustriellen oder spekulativen Nutzung entzogen wird. Dieses Land stellen wir Bauernhöfen zur Verfügung, die unsere Ziele teilen und mit uns gemeinsam der voranschreitenden Konzentration von Grundeigentum entgegentreten wollen. Landwirtschaftlichen Existenzgründer*innen soll ein leichterer Zugang zu Agrarland ermöglicht werden.

Charta

Die Unterzeichner dieser Charta bilden das Netzwerk Flächensicherung. Wir sind ein Bündnis von Initiativen, die in Deutschland Flächen für eine ökologische, regionale und bäuerliche Bewirtschaftung sichern. Uns eint der Ansatz, die Frage des Eigentums von Grund und Boden in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Durch die Sicherung von Landwirtschaftsflächen tragen wir dazu bei, dass Boden dauerhaft einer agrarindustriellen oder spekulativen Nutzung entzogen wird. Dieses Land stellen wir Bauernhöfen zur Verfügung, die unsere Ziele teilen und die mit uns gemeinsam der voranschreitenden Konzentration von Grundeigentum entgegentreten wollen. Landwirtschaftlichen Existenzgründer/innen soll ein leichterer Zugang zu Agrarland ermöglicht werden. In unserer Funktion als Flächensicherer tragen wir so dazu bei, dass wertvolle Kulturlandschaften erhalten, natürliche Ressourcen geschont und Anbauflächen für motivierte Jungbäuer/innen zugänglich gemacht werden.
Wir Mitglieder des Netzwerks zeichnen uns aus durch:

  • Kooperation und Gleichberechtigung. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern (Landwirtschaftsbetriebe, Landeigentümer, Vermarkter, Kunden) zusammen und begegnen ihnen sowie uns untereinander auf Augenhöhe.
  • Hohe fachliche Ansprüche. Wir legen Wert auf eine nachhaltige, naturschonende, sozial inklusive, fair bezahlte Wirtschaftsweise und auf regionale Kreisläufe.
  • Langfristigkeit unseres Engagements. Wir erwerben Flächen, um sie dauerhaft für eine Bewirtschaftung entsprechend unserer Ziele zur Verfügung zu stellen und sie dem Zugriff von Bodenspekulationen zu entziehen.
  • Politisches Einmischen. Wir sehen die Politik in der Pflicht, bessere Rahmenbedingungen für eine faire Landverteilung und eine nachhaltigere Bodenbewirtschaftung zu schaffen. In entsprechende Diskurse bringen wir uns kritisch ein.

Ein wichtiges Ziel des Netzwerks ist es, den Austausch zwischen verschiedenen Initiativen in Deutschland und im Ausland zu fördern, um gemeinsam erfolgreicher in der Flächensicherung zu werden. Dazu gehört auch, die Öffentlichkeit stärker für das Thema zu sensibilisieren und mehr Menschen dafür zu gewinnen, direkten Einfluss auf die Produktion ihrer Lebensmittel zu nehmen. Darüber hinaus erarbeitet und veröffentlicht das Netzwerk Informationen zu gemeinwohlorientierten Finanzierungsmodellen, Instrumenten zur kooperativen Flächensicherung sowie zu notwendigen Veränderungen in der Bodenpolitik.

Wir sind der Überzeugung, dass wir durch Wissens- und Erfahrungsaustausch und gemeinsames Agieren den Umfang, die Qualität und die Nachhaltigkeit der Flächensicherung steigern und den Umgang mit unserem Boden verbessern können. Es trägt dazu bei, dass die darin vertreten Initiativen als Teil einer größeren Bewegung für eine selbstbestimmte und ressourcenschonende Landnutzung wahrgenommen werden. Durch unser gemeinsames

Mitglieder

Im Netzwerk Flächensicherung versammeln sich Organisationen, Akteur:innen und Expert:innen rund um die Themen Zugang zu Land und Flächensicherung.

Mitglieder sind z.B.: Kulturland eG, Ackersyndikat e.V., Die Agronauten, BündnisJungeLandwirtschaft, Hof sucht Bauer, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, sowie eine ganze Reihe von Einzelpersonen.

Zudem koordninieren wir Formate zum Austausch von Fachinformationen im Netzwerk „Landwirtschaft ist Gemeingut„

Zusammenarbeit: Access to Land network

Wir sind Teil des europäischen Access to Land network (A2L) und setzen uns dort gemeinsam mit 14 weiteren Organisationen für den gerechten Zugang zu Land auf europäischer Ebene ein.
Mehr Informationen: https://www.accesstoland.eu/

Unsere Veröffentlichungen

  • All Posts
  • Unterlagen
  • Allgemeines

März 15, 2019

Unser Netzwerk richtet sich an private und institutionelle Grundeigentümer wie beispielsweise Kirchen, um sie zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit ihren Landflächen zu ermutigen. Wir...

April 8, 2019

Die Gründungsmitglieder des Netzwerks entschieden sich 2017 die Aufgaben und Vorstellungen der Zusammenarbeit in einer Charta festzuhalten. Diese gilt seither als Leitlinie für die...

März 15, 2019

Im Jahre 2018 haben wir eine Veranstaltungsreihe, bestehend aus vier regionalen Workshops durchgeführt. Bei den Workshops kamen regionale und bundesweite Akteurinnen und Akteure aus...

Politische Handlungsempfehlungen

KOPOS Outputs

wird in Kürze ergänzt

A2L Empfehlungen

wird in Kürze ergänzt

Berliner Erklärung des Netzwerks Flächensicherung

Das Netzwerk Flächensicherung ist ein Bündnis von Initiativen, die in Deutschland Flächen für eine ökologische, regionale und bäuerliche Bewirtschaftung sichern. Uns eint der Ansatz, die Frage des Eigentums von Grund und Boden in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen.

Durch die Sicherung von Landwirtschaftsflächen tragen wir dazu bei, dass Boden dauerhaft einer agrarindustriellen oder spekulativen Nutzung entzogen wird. Dieses Land stellen wir Bauernhöfen zur Verfügung, die unsere Ziele teilen und mit uns gemeinsam der voranschreitenden Konzentration von Grundeigentum entgegentreten wollen. Landwirtschaftlichen Existenzgründer*innen soll ein leichterer Zugang zu Agrarland ermöglicht werden.

Im Jahre 2018 haben wir eine Veranstaltungsreihe, bestehend aus vier regionalen Workshops zu den Themen Hofnachfolge, Bodenmarkt/Zugang zu Land, kooperative Wirtschaftsformen und regionale Entwicklung, durchgeführt. Am 25.10.2018 findet die Abschlussveranstaltung in Berlin statt.

Bei den Workshops kamen regionale und bundesweite Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Verbänden, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik miteinander ins Gespräch, um gemeinsam Ansätze und Forderungen zu entwickeln, wie das Höfesterben in Deutschland gebremst und neue, zukunftsfähige Wege in der Landwirtschaft beschritten werden können

Projekte

Eine Übersicht über unsere vergangenen und aktuellen Projekte

Wissenspool Zugang zu Land

Externe Resourcen:

Hilfe und Beratung bei Existenzgründung:

Visionen gerechter Bodenpolitik

  • Konzeptwerk neue Ökonomie (2023): Gerechte Bodenpolitik – für eine gerechte, vielfältige Landwirtschaft
  • Doku des Bundesweiten Bodenkongress 2026

Infos zum Bodenmarkt, Bodenpreisen und Co.:

Infos zur GAP nach 2027

Alles rund um Versiegelung: